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FAS selbstansaugende Seitenkanalpumpen

Allgemeines zu Seitenkanalpumpen:

Unsere Kunden können zwischen selbstansaugenden Seitenkanalpumpen (NZ-Modell) und selbstansaugenden Seitenkanalpumpen mit NPSH-Vorstufe (AP-Modell) wählen. Letztere kommen z. B. bei der Anwendung mit oberirdischen Lagerbehältern zum Einsatz Sowohl unser NZ-Modell als auch das AP-Modell sind bei kleinen Fördermengen und großen Förderhöhen in Investition und Betriebskosten normalen Kreiselpumpen oft überlegen. Die selbstansaugenden Seitenkanalpumpen erzeugen einen Unterdruck in der Saugleitung und saugen auch dann an, wenn am Druckstutzen ein Überdruck wirkt (Evakuierungsvorgang max. 2-3 Minuten).

Aus Gründen der Sicherheit und Zugänglichkeit können sie oberhalb der Flüssigkeitsbehälter aufgestellt werden (externe Ansaugvorrichtung entfällt). Sie haben außerdem die Fähigkeit mit gas- oder dampfförmigen Anteilen (50 %) zu fördern, d.h. auch leicht siedende Medien, wie Flüssiggas. (Bei Lufteintritt kann der Förderstrom nicht abreißen, auch nicht im Dauerbetrieb!) Sie sind kavitationsunempfindlich bei variablem Dampfdruck (bei teilweiser Ausgasung reißt der Förderstrom nicht ab).

Diese Multifunktionspumpen werden dort eingesetzt, wo die Mitförderung von Gasen und Dämpfen aus dem Prozess verlangt wird, ohne dass der Fördervorgang unterbrochen wird. Das gute Saugvermögen in Verbindung mit der Kavitationsunempfindlichkeit machen diese Pumpe für den Einsatz von Flüssigkeiten, die nahe am Dampfdruck gefördert werden müssen, wie Kondensate, Flüssiggase, Kohlenwasserstoffe, Aerosole oder Kältemittel zu einer guten Wahl.

NZ-Baureihe

Unsere FAS-Pumpen der NZ-Baureihe sind selbstansaugende, gasmitfördernde Seiten-kanalpumpen in mehrstufiger Bauweise. Sie wurden speziell für den schweren Einsatz in allen Industriebereichen konzipiert. Unter schwierigsten Betriebsbedingungen können problemlos reine, getrübte oder aggressive Medien gefördert werden.

Die wichtigsten Merkmale dieser Pumpe sind:

  • selbstansaugend
  • gasmitfördernd
  • geräuscharm
  • wartungsfreundlich
  • Temperatureinsatzbereich bis 220°C
  • konstruktive Varianten möglich

Wichtig für den Einsatz in sicherheitstechnisch relevanten Bereichen, wo auf hohe Bereitschaft Wert gelegt wird, ist, dass die NZ-Modelle zuverlässig arbeiteten und sehr wartungsfreundlich sind. So ist z. B. der Wechsel von Wellendichtungen, Wälzlagern usw. möglich, ohne die Pumpe aus der Rohrleitung zu demontieren.

Typen dieser Baureihe bestehen aus austauschbaren Normbauteilen der Hydraulik II, mit einheitlichem Leistungsbild, sie sind nach DIN EN 734 genormt und somit mit Typen anderer deutscher Hersteller austauschbar.

NZ-Pumpen finden universellen Einsatz in vielen Branchen wie z. B.:

  • Chemische Industrie
  • Anlagen- und Apparatebau
  • Kältemittelanlagen
  • Kesselspeiseanlagen

Durch die unterschiedlichsten Werkstoff- und Wellendichtungsvarianten ist die Verwendung der NZ-Pumpen breit gefächert. Spezielle Wellendichtungsgehäuse erlauben den Einbau jedes Gleitringdichtungs- Fremdfabrikates nach DIN 24960. Diese Vorteile ermöglichen auch Großbetrieben die Anwendung ihrer Werksnorm.

Bitte beachten Sie, dass die NZ-Modelle auch in magnetgekuppelter Ausführung zur Verfügung stehen.

 

 

AP-Baureihe

Die Pumpen unserer AP-Baureihe sind selbstansaugende, gasmitfördernde Seitenkanalpumpen in mehrstufiger Bauweise und vorgeschaltetem Saugrad mit axialem Saugstutzen. Besonderes

Merkmal dieser Kombinationspumpe aus Kreisel und Seitenkanalpumpe ist:

  • extrem niedriger NPSH-Wert
  • gasmitfördernd
  • selbstansaugend
  • geräuscharm
  • Zulaufhöhen unter 0.5 m

Insbesondere bei ungünstigen Saugverhältnissen, Förderung nahe dem Siedepunkt, niedrigen Zulaufhöhen und Medien mit niedrigen Verdampfungsdrücken kommen diese Pumpen mit den unterschiedlichsten Werkstoffvarianten zum Einsatz.

Pumpen dieser Baureihe sind auch von den Baumaßen her mit Baureihen anderer deutscher Hersteller gleich.

AP-Pumpen eignen sich für:

  • alle sauberen und getrübten Flüssigkeiten
  • gashaltige oder schnell dampfende Medien
  • Kesselspeisewasser bis 220° C

Spezielle Anwendung finden diese Bauarten in der Chemie und Petrochemie, im Anlagenbau und in der Verfahrenstechnik sowie in Destillatkolonnen in der Getränkeindustrie. Kondensate bzw. Kesselwasser können in Normalausführung bis 120° C und in gekühlter Ausführung (K) bis 220° C gefördert werden.

Durch den Einsatz von nur einer Wellendichtung auf der Druckseite können auch Fördermedien im Hochvakuumbereich gefördert werden, da ein Lufteinlass saugseitig verhindert wird.

Zu Förderung von Flüssiggas steht eine spezielle Ausführung zur Verfügung.

Einige wichtige Einsatzgebiete:

  • Chemie und Petrochemie
  • Kesselanlagen
  • Kälteanlagen
  • Verfahrenstechnik
  • Tankanlagenbau
  • Durckerhöhungsanlagen

Bitte beachten Sie, dass die AP-Modelle auch in magnetgekuppelter Ausführung zur Verfügung stehen.