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Wirkdruck-Durchflussmessung

Deltatop – Universell einsetzbare Messtechnologie für Flüssigkeiten, Gase und Dampf auch bei extremen Prozessbedingungen bis 420 bar und 1000 °C.

Die Wirkdruck-Durchflussmessung ist nach wie vor eines der am meisten eingesetzten Messverfahren in der Industrie. Dank des großen Erfahrungsschatzes, der sich in zahlreichen Normenwerken wiederfindet, ist diese Messtechnologie weltweit akzeptiert und verbreitet. Ein vorrangiges Anwendungsgebiet ist auch heute noch die Messung in Heißwasser- und Kühlkreisläufen sowie die Erfassung von Dampf und Kondensat bei sehr hohen Temperaturen in Hilfskreisläufen.

Dank der Vielzahl an Werkstoffen und Bauformen können Wirkdruckgeber optimal an die vorherrschenden Prozessbedingungen angepasst werden. Gegenüber Blenden kommen Staudrucksonden beispielsweise dort zum Einsatz, wo geringe Druckverluste gefordert sind oder bei der Messung in großen Rohrleitungen mit mehreren Metern Durchmesser.

Das Messprinzip

In Rohrleitungen besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Querschnittsfläche, dem Druck und der Geschwindigkeit eines durchfließenden Mediums.

Messblende, Düse, Venturirohr

Bei diesen Wirkdruck-Durchflussmessgeräten befindet sich im Messrohr eine künstlich eingebaute Verengung. Sobald das Medium im Rohr zu fließen beginnt, nimmt aufgrund strömungsmechanischer Gesetzmäßigkeiten der Druck vor der Verengung zu, unmittelbar nach der Verengung jedoch ab. Die gemessene Druckdifferenz ist ein direktes Maß für die Durchflussmenge.

Staudrucksonde (Pitotrohr)

Dieses Messverfahren arbeitet mit einem stabförmigen Sensor. Auf dessen Vorder- und Rückseite befinden sich mehrere Druckentnahmeöffnungen. Diese erfassen stromaufwärts den Strömungsdruck und den statischen Druck; stromabwärts nur den statischen Druck. Die dadurch gemessene Druckdifferenz ist ein direktes Maß für die Fließgeschwindigkeit und die Durchflussmenge.

Vorteile auf einen Blick

 

Robust und maßgeschneidert

Messblenden sind weit verbreitet und einfach zu montieren. Doch auch die anderen von Endress+Hauser lieferbaren Wirkdruckgeber kommen in beinahe allen Anwendungen und Industrien zum Einsatz.

Neben Messblenden umfasst unser Angebot Staudrucksonden, Düsen, V-Konus, Wedgemetern und Venturirohre mit geringem Druckverlust bis hin zu Sonderbauformen als kundenspezifische Lösung für schwierige Medien oder bidirektionale Messungen. Da Wirkdruckgeber äußerst robust sind, rein mechanisch funktionieren und keine bewegten Teile aufweisen, können sie aus beinahe jedem Werkstoff hergestellt und auch in sehr anspruchsvollen Anwendungen eingesetzt werden. Das Spektrum reicht von Wirkdruckgebern aus Kunststoff für chemisch aggressive Medien, solchen für Dampf oder Hydraulik-Öle bis 420 bar bis hin zu Bauarten für die Gasmessung bei extrem hohen Temperaturen bis 1000 °C und höher.

Bei all diesen Bauformen ist es möglich, mithilfe unterschiedlicher Verengungsdurchmesser sowohl den Druckverlust als auch den erzeugten Differenzdruck optimal auf die Prozessbedingungen abzustimmen.

Ein großer Vorteil ist, dass Wirkdruck-Messumformer jederzeit und ohne Prozessunterbrechung ausgetauscht werden können. Das Abtrennen vom Prozessmedium erfolgt durch zusätzliche, in die Wirkdruckleitungen installierte Absperrventile.